Hintergrundinformation: Basisches Wasser
Vorsicht…
Bei dem Thema Säure-Basen-Haushalt und wie man eine überwiegend
basische Lebensweise erreichen kann, kommt man, unbeachtet einer richtigen
Nahrungsaufnahme, nicht am Trinkwasser vorbei.
Wichtig ist aber, dass man möglichst viel und vor allem reines Wasser trinken
sollte, um den Körper bei der Ausleitung von Säuren und Schlacken zu
unterstützen.
Geräte hingegen, die das Wasser basisch machen und in letzter Zeit durch
die Medien angepriesen werden, verdichten meist einfach nur die Mineralstoffkonzentration.
Somit erhält man im aufbereiteten Trinkwasser einen höheren Gehalt
an Mineralien als vorher, wodurch automatisch der pH-Wert ansteigt und das Wasser
somit basischer wird.
Wasser hat aber definitiv nicht die Aufgabe unseren menschlichen Körper
mit Mineralien zu versorgen, denn diese liegen in einer anorganischen Form
vor und können nicht von den Zellen aufgenommen werden.
Schlimmer noch, sie verhindern sogar, dass Giftstoffe aus dem Körper
ausgeschieden werden!
Ziemlich unlogisch also, den Mineralgehalt im Wasser auch noch künstlich zu erhöhen, anstatt die anorganischen Mineralien herauszufiltern. Außerdem sagt die Tatsache, dass ein Wasser basisch ist, nicht darüber aus, ob es hinterher im Körper auch basisch wirkt bzw. ob andersherum ein etwas saures, mineralarmes Wasser im Körper sauer wirkt.
Zitronensaft ist z.B. ziemlich sauer wie jeder weiß und hat daher einen ziemlich niedrigen pH-Wert. Wenn man ihn dann trinkt, wirkt er im Körper jedoch sehr basisch.
Generell muss man sich bei diesem ganzen Thema einfach wieder auf die Natur besinnen und fragen, wo denn basisches Wasser tatsächlich vorkommt – das Wasser in unseren Körperzellen beispielsweise, im Fachjargon besser als intrazelluläres Wasser bekannt , hat nämlich im Idealfall einen pH-Wert zwischen 6,2 und 6,8 und ist damit leicht sauer und unserem Gewebswasser sehr ähnlich.
